Eine WordPress‑Installation, die gestern noch normal lief, ist plötzlich komplett tot – weder Frontend noch Backend reagieren. Nach der ersten Wiederherstellung zeigt sich schnell, dass das Backend zwar wieder erreichbar ist, das Frontend jedoch weiterhin ausfällt. Ein Blick per FTP bringt die eigentliche Ursache ans Licht: Die Seite ist kompromittiert. Die Art der Infektion sorgt für massive Systemlast, selbstreparierende Core‑Dateien und ein Root‑Verzeichnis, das sich nicht mehr bereinigen lässt. Besonders heikel: Das Ganze läuft auf einem klassischen Webspace ohne SSH‑Zugriff, also ohne jede Möglichkeit, tiefer in das System einzugreifen.
Parallel dazu berichtet Golem über aufgekaufte WordPress‑Plugins, die gezielt mit Backdoors versehen wurden. Cloudflare wiederum bewirbt sein neues EmDash‑System als robustere Alternative. Doch was bedeutet das alles in der Praxis – und was lässt sich aus dieser Melange wirklich lernen?
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